„MiniLarps sind kurze, aber nichtsdestotrotz intensive, überraschende, künstlerische, emotionale, schrecklich lustige, experimentelle oder furchteinflössende Erfahrungen.“

ifol Website

Vor ungefähr 10 Jahren fuhr ich mit meinem Freund Tim Fitzler zu einer Konferenz über Liverollenspiele (Larps). Wir mögen beide Minilarps (oder Chamber Larps, Freeforms, Jeepforms, Drama Games…), aber wir stellten fest, das wir uns auf Konferenzen selten die Zeit zum Spielen nahmen, weil es so viel anderes zu tun gab: spannende Vorträge und Workshops oder einfach nur Networking. Ein Minilarp braucht meistens 2-3h um seine Wirkung zu entfalten und in dieser Zeit kann man einiges anderes erleben. Da erzählte er mir von einer Idee.

„Wie wäre es denn“, meinte Tim, „wenn man ein ganzes Wochenende nur spielen würde. Nichts anderes, keine Workshops, keine Vorträge, einfach nur spielen.“

Zu diesem Zeitpunkt gab es so etwas in Deutschland nicht. Die deutsch Minilarp-Szene war faktisch nicht existent und auch die Anzahl deutschsprachiger oder gar in Deutschland geschriebener Szenarios war noch ziemlich überschaubar.

Aus Tims Idee entstand das erste IFOL (kurz für „It’s full of Larps“). Larson Kasper und ich organisierten es im Jahr 2011 im VBS Sohrschied. Die Idee fand Anklang und es folgten weitere Veranstaltungen dieser Art, meist für die Dauer eines (verlängerten) Wochenendes, manchmal aber auch kürzer, zB nur einen Tag.

Im Jahr 2015 schrieben Larson und ich dann dazu noch ein Manifest wodurch die Idee auch anderen zur Verfügung gestellt wurde. Weitere Organisationsteams griffen die Idee auf und mittlerweile sind die IFOLs nicht mehr aus der deutschen Larpszene wegzudenken.

Wenn Ihr an einem IFOL teilnehmen wollt, dann schaut auf dieser Seite nach.

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